JIM-Studie 2022

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest bestehend aus der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg, der Medienanstalt Rheinland-Pfalz sowie dem Südwestrundfunk (SWR) hat die JIM-Studie 2022 veröffentlicht. Diese liefert wichtige Zahlen dazu, wie Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren digitale Medien nutzen.

Die Studie zeigt zudem, dass Desinformation und Beleidigungen im Netz für viele Jugendliche zum digitalen Alltag gehören. Demnach geben 56 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen an, im letzten Monat im Netz Fake News begegnet zu sein. Extreme politische Ansichten und Verschwörungstheorien liegen bei jeweils 43 Prozent, gut ein Drittel der Befragten wurde mit Hassbotschaften konfrontiert und 16 Prozent waren persönlichen Beleidigungen ausgesetzt.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der JIM-Studie 2022 in vielen Bereichen eine Rückkehr zur Lage vor Pandemiebeginn. In anderen Bereichen wie beispielsweise den digitalen Spielen ist allerdings eine Verstetigung der Entwicklung zu beobachten.

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, Medien) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, einer Kooperation der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk (SWR) durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab.

Weitere Informationen sowie eine Möglichkeit zum Download der Studie finden sich hier.

Kontakt
Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs)
Tel.: 0711 / 6699131
E-Mail: info@mpfs.de

 

Quelle: www.jissa.de (30.11.2022)

Cover der JIM-Studie 2022