Antisemitische Einstellungen und Vorfälle haben in den vergangenen Jahren in Deutschland zugenommen. Die Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus setzen dem ein bundesweites zivilgesellschaftliches Engagement entgegen. Sie werden von der Amadeu Antonio Stiftung gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen organisiert. Jährlich beteiligen sich zahlreiche Initiativen und Einrichtungen mit Veranstaltungen wie Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Ausstellungen oder Stadtspaziergängen. Ziel ist es, über Antisemitismus aufzuklären, öffentliche Debatten anzustoßen und zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken.
Die 23. Ausgabe der Aktionswochen findet vom 6. Oktober bis 9. November 2026 statt. Das Schwerpunktthema lautet „Antisemitismus an Hochschulen“. Besonders studentische Initiativen sind eingeladen, Veranstaltungen zu organisieren und eigene Perspektiven einzubringen.
Kooperationsprojekte können mit bis zu 1.500 Euro unterstützt werden, etwa für Honorare oder Sachkosten. Auch Veranstaltungen ohne Förderbedarf können Teil des Programms werden.
Projektideen können bis zum 1. Juli 2026 über ein Antragsformular eingereicht werden. Eine Rückmeldung zur Kooperation erfolgt bis spätestens 1. August 2026. Weitere Informationen sind auf der Website der Amadeu Antonio Stiftung verfügbar.