Das Sommercamp beleuchtet die reale Geschichte des Aufwachsens in Europa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, mit besonderem Fokus auf Jugend, Kultur und Alltagsleben. Im Mittelpunkt steht Musik und ihr gesellschaftlicher Einfluss. Im weiteren Sinne geht es darum, wie Regierungen versuchten, das Leben junger Menschen zu formen (durch Normen, Ideologie und Kontrolle) und wie Jugendliche sich anpassten, dagegen aufbegehrten oder dennoch ihren eigenen Weg gingen.
Zentralen Fragen sind:
- Wie reagierten Regierungen auf das Aufkommen von (Rock)Musik und der damit verbundenen Jugend-Subkulturen?
- Welche Möglichkeiten hatten junge Menschen tatsächlich, wenn sie diese Musik hören oder ihren Musikgeschmack öffentlich zum Ausdruck bringen wollten?
- Was geschah infolge dieser Entscheidungen?
- Welche aktuelle Relevanz hat dieses Thema heute?
Was erwartet Dich?
Du wirst nicht nur zuhören — all das wird durch interaktives, non-formales Lernen erkundet (Stadtführungen, Museumsbesuche, Filme, künstlerische Workshops usw.). Außerdem gibt es viel Raum für Gruppendiskussionen. Du wirst dich mit großen Fragen auseinandersetzen wie: Wie viel Einfluss sollte der Staat auf dein Leben haben? Wo beginnt deine Freiheit — und wo endet sie?
Durch die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart wirst du erkennen, wie diese Themen auch heute noch unsere Welt — und deinen Platz darin — prägen. Du wirst etwas über Kulturpolitik, Medienkompetenz und visuelle Narrative lernen. Außerdem triffst du junge Menschen aus ganz Europa mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Geschichten.
Wer? Junge Menschen zwischen 18 – 27 Jahren
Wann? 28.08.-06.09.2026
Wo? EJBW, Weimar (DE)
Wieviel? 100,00 EUR Teilnahmebeitrag für Unterbringung, Verpflegung & Programm (Nachlass möglich). Reisekosten werden anteilig erstattet.
Wie? Bewerben kannst Du Dich bis zum 17.05.2026 über den folgenden Link: https://forms.gle/UmzWkdM297Njzswh7