Das Netzwerk Hochschulen Sozialer Arbeit in Ostdeutschland gegen rechts veranstaltet im kommenden Sommersemester eine Online-Ringvorlesung mit dem Titel »Analyse und Reflexion: Jugendarbeit in Reaktion auf extrem rechte Jugendbewegungen«. Ziel ist die Verbindung von Engagement in Wissenschaft und Praxis. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ringvorlesung: Jugendarbeit in Reaktion auf extrem rechte Jugendbewegungen
14. April, 17:15 - 18:45, Online
Die Zunahme und Etablierung einer extrem rechten Jugendkultur stellt Gesellschaft und Soziale Arbeit vor Herausforderungen – insbesondere auch die Jugendarbeit. Allgemeine Fragen zu Hinwendungsmotiven und der Wirksamkeit von Präventionsarbeit, aber auch zu tradierten Erklärungsansätzen über Rechtsextremismus und Einstellungsmustern stellen sich (neu).
Die Auseinandersetzung mit extrem rechten Jugendlichen als Adressat:innen, wie auch damit verbundene soziale und politische Zusammenhänge und Hintergründe, beschäftigen die Soziale Arbeit seit den 1990er Jahren. Die Ringvorlesung will, neben aktuellen Analysen, Erfahrungen, Wissen und Strategien aus Praxis und Forschung der letzten 30 Jahre diskutieren. Es geht um einzelne Aspekte rechtsextremer Ideologie und die Rolle von Antifeminismus, Antisemitismus und Ableismus in der Sozialen Arbeit und in der Präventionsarbeit. Neben einem Austausch über Erfahrungen und Strategien in der Jugendarbeit aus Praxis- und Forschungsperspektive wird rechtsextreme Jugendkultur in analogen und digitalen Lebenswelten analysiert. Auch geht es um einen kritischen Blick auf (vermeintliche) Neutralitätspflichten und die Relevanz der Betroffenenperspektive im Kontext rechter Bedrohungen.
Eingeladen sind Sozialarbeiter:innen, Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit, Studierende, Lehrende, zivilgesellschaftliche Akteur:innen, interessierte Wissenschaftler:innen und alle, die solchen Entwicklungen in ihrem Arbeitsfeld begegnen und ihre Handlungssicherheit stärken möchten.
Weitere Informationen, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Hochschule Mittweida.

Kontakt
Netzwerk Hochschulen Sozialer Arbeit in Ostdeutschland gegen rechts
E-Mail: RVSoSe2026@hs-mittweida.de
Tel.: (02166) 2782557
Web: www.sw.hs-mittweida.de | www.fbts-ev.de
Quelle: https://www.sw.hs-mittweida.de/rvsose2026/ (25.03.2026)
Details
- Datum:
- 14. April
- Zeit:
-
17:15 - 18:45
Veranstaltungsort
Veranstalter
- Netzwerk Hochschulen Sozialer Arbeit in Ostdeutschland gegen rechts
- Telefon 02166 2782557
- E-Mail ckrueger@hs-nb.de
- Veranstalter-Website anzeigen
Weitere Veranstaltungen
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Empowermenttraining für Fachkräfte der Kinder – und Jugendhilfe mit Rassismuserfahrung
14. April, 9:00 - 14:30
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Der Jugend-Demokratiefonds Berlin ist ein Beitrag, um demokratische Strukturen, Partizipation und die Arbeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Berlin weiter auszubauen. Er soll zu neuen Projektideen und Projekten ermutigen und sie unterstützen.
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