Vergessen und vorbei? Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus

Warum wir eine aktive Erinnerungskultur brauchen

Ort

Villa Donnersmarck (barrierefrei), Schädestraße 9-13, 14165 Berlin-Zehlendorf

Veranstalter
Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Termine
Mi, 09.09.2020, 18:00 Uhr - 21:00 Uhr

In diesem Jahr begehen wir zum 75. Mal die Befreiung vom Nationalsozialismus. Anlass, der Verfolgung von Menschen mit Behinderung zu gedenken. Als Opfer der Aktion T4 standen behinderte Menschen am Anfang der systematischen Massenmorde des Nationalsozialismus. Die verweigerte Aufarbeitung der Euthanasieverbrechen haben Menschen mit Behinderung nach 1945 lange begleitet.

Welches öffentliche Bewusstsein gibt es für diesen Aspekt deutscher Geschichte? Wie haben Menschen mit Behinderung selbst den Blick auf die Geschichte der Verbrechen mitgestalten können? Vor welchen Herausforderungen steht eine „Disability History“? Der Diskussionsabend beleuchtet, warum eine aktive Erinnerungskultur für Menschen mit Behinderung gerade heute bedeutsam ist. Gerahmt wird er von einer Ausstellung der Biesalski-Schule: „111 Jahre Beschulung von Kindern mit Körperbehinderungen“. Diskutieren Sie mit.

Podiumsgäste:

  • Petra Pau, Vizepräsidentin des deutschen Bundestages
  • Stana Schenk, „andersartig on stage“
  • Dr. Petra Fuchs, Alice Salomon Hochschule Berlin (angefragt)

Moderation: Dr. Sebastian Weinert, Fürst Donnersmarck-Stiftung (tbc)

Für die Veranstaltung könnt ihr euch über folgenden Link anmelden.

 
 

© Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin
Obentrautstraße 55 | 10963 Berlin
Tel: 030 - 284 70 19 10

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