Hassgewalt begegnen - Betroffene stärken

Das Dunkelfeld von Gewalttaten mit rassistischer oder anderer vorurteilsgeleiteter Motivation ist weiter groß. Darauf weisen wissenschaftliche Studien ebenso hin wie die Zahlen unabhängiger Register- und Beratungsstellen.

Ort

Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin

Veranstalter
Amadeu Antonio Stiftung

Termine
Do, 13.02.2020, 09:30 Uhr - 19:00 Uhr

Betroffene berichten, dass ihre Erfahrungen mit Hassgewalt durch Polizei und Justiz oft nicht ernst genommen oder menschenfeindliche Tatmotive bagatellisiert werden. Gleichzeitig wurden in den vergangenen Jahren zunehmend Instrumente in Polizei und Justiz eingeführt, die das Vertrauen von Betroffenen stärken und die Verfolgung von Hasskriminalität verbessern sollen.

Zusammen mit Vertreter*innen von Justiz, Ermittlungsbehörden, Zivilgesellschaft und Betroffenenverbänden möchten sie die Frage diskutieren, mit welchen Hürden und Herausforderungen Betroffene vorurteilsgeleiteter Angriffe im Zugang zu ihrem Recht konfrontiert sind, welche Erfahrungen mit bestehenden Instrumenten zur Stärkung der Perspektive Betroffener gemacht werden und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um eine konsequente und menschenrechtsorientierte Strafverfolgung von Hassgewalt zu gewährleisten.

Wenn Sie teilnehmen möchten, ist eine Anmeldung unter Angabe von Vor- und Nachnamen an vrnstltngmd-ntn-stftngd bis zum 05.02.2020 notwendig.

Weitere Informationen zu diesem Tageskongress finden Sie hier.

 
 

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Obentrautstraße 55 | 10963 Berlin
Tel: 030 - 284 70 19 10

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