Befragung für Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendhilfe

Im Rahmen einer Dissertation an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde ein Fragebogen entwickelt, um Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit ihren Sichtweisen, Erwartungen und Forderungen im Prozess der SGB VIII Reform zu Wort kommen zu lassen. Die Befragung soll Bedarfe, Herausforderungen und Potenziale sammeln. Teilnahmeschluss: 28.02.23.

Eine Frau schreibt etwas auf ein Blatt Papier.
Foto: Kevin Malik / Pexels

Seit dem 10. Juni 2021 ist das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) in Kraft, welches in die Reform des SGB VIII mündet. Das KJSG verpflichtet erstmals ausdrücklich zur inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe und setzt damit einen verbindlichen Startschuss für alle Aufgabenfelder und Hilfemaßnahmen. Auch die Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sind dadurch verstärkt damit konfrontiert, die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit ihrer Angebote für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungsformen und Hilfebedarfen sicherzustellen, um Inklusion zu ermöglichen.

Oft wird dabei jedoch vergessen zu fragen, wie Mitarbeitende der Einrichtungen eine gemeinsame Bildungs- und Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung einschätzen, was sie konkret für eine inklusive Umsetzung brauchen und welche Unterstützung sie sich wünschen. Hier setzt diese Befragung an und soll Bedarfe, Herausforderungen und Potenziale sammeln.

Weitere Informationen sowie eine Möglichkeit zur Teilnahme an der Befragung bis zum 28. Februar 2022 finden sich hier.

Kontakt
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Ansprechperson: Noemi Heister
E-Mail: noemi.heister@gmx.de

 

Quelle: www.jissa.de (19.09.22)