„sei:dabei“sucht ehrenamtliche Mentorenfür Geflüchtete mit Behinderung

13.01.2020

Mitmachen können Berlinerinnen und Berliner mit und ohne Fluchterfahrung genauso wie mit und ohne Behinderung.

Im Rahmen von zwei- bis vierstündigen, wöchentlichen Treffen über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten sollen für beide Seiten fruchtbare Begegnungen stattfinden und neue Perspektiven entstehen.

In Berlin leben viele Geflüchtete mit einer Behinderung. Im Hilfesystem sind sie häufig unsichtbar, isoliert und wenig handlungsfähig. Genau hier setzt „sei:dabei“ an. Das Projekt bindet geflüchtete Menschen mit einer Behinderung in ein offenes Netzwerk aus ehrenamtlich engagierten Menschen ein. Die Mentoren helfen bei individuellen Anliegen und praktischen Fragen des Alltags, beim Deutschlernen, bei Bewerbungen oder der Bewältigung von Bürokratie. Sie unterstützen bei der Wohnungssuche, entlasten Familienangehörige oder gestalten gemeinsam mit ihrem Mentee ihre Freizeit. „Auch und gerade für die Mentoren sind diese Partnerschaften ein großer Gewinn“, sagt Projektleiterin Rebekka Meyer. „Die meisten empfinden den Austausch mit Menschen, die andere Erfahrungen im Leben gemacht haben, als äußerst bereichernd. Oft entstehen sogar echte, langfristige Freundschaften.“


Gesucht werden ab sofort ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren mit Lebens- und Arbeitserfahrung. Sie sollten Interesse am interkulturellen Austausch und die Bereitschaft zu aktivem Zuhören mitbringen. Für die Ehrenamtlichen gibt es Workshops und Unterstützung durch das Projektteam. Zudem finden regelmäßig Veranstaltungen zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Vernetzung mit den anderen Beteiligten statt.


Interessierte melden sich unter 030/41407318 oder per Mail an seidabei@integra-berlin.de.


Weitere Infos: 
integra-seidabei.de.

 

Newsletter abonnieren

Pressespiegel abonnieren

Der Versand erfolgt Montag bis Sonnabend jeweils bis 11:00 Uhr