Stellenausschreibung: Projektreferent*in für internationales Kooperationsprojekt im Themenfeld „Hate Crime Victim Support“ gesucht

12.12.2019

Der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Projektreferent*in für die Umsetzung eines internationalen Kooperationsprojekt mit dem Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) der OSZE.

Der VBRG e.V. ist der Bundesverband von 15 unabhängigen und fachspezifischen Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland. Seit 2014 qualifiziert, vernetzt und stärkt der Verband die Opferberatungsstellen, ihre Mitarbeiter*innen und Multiplikatoren bundesweit und international.  Er vertritt deren gemeinsame Interessen und unterstützt den flächendeckenden Auf- und Ausbau professioneller Beratungsstrukturen. Die Mitgliedsorganisationen unterstützen Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug*innen eines Angriffs bei der Bewältigung der Tatfolgen. Der Verband und die Mitgliedsorganisationen setzen sich außerdem für den Schutz und die Rechte der Betroffenen ein sowie für eine gesellschaftliche Sensibilisierung für das Problem rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Das Kooperationsprojekt „Enhancing Stakeholder Awareness and Resources for Hate Crime Victim Support“ (EStAR) schärft in 41 Staaten das Bewusstsein für die Opferschutz- und Opferrechtsverpflichtungen der EU und der OSZE im Bereich der Unterstützung von Hate Crime Betroffene. Dazu werden vorhandene Arbeitsweisen sowie „Best Practice“ der Unterstützungs- und Beratungsarbeit in den Staaten recherchiert und in einem Bericht zusammengefasst. Ziel ist es Tools zu entwickeln, die zivilgesellschaftliche und staatliche Akteuren dabei unterstützen sollen, bedarfsgerechte Beratung anzubieten und betroffenenzentrierte Unterstützungsstrukturen zu entwickeln.

Dazu sucht der VBRG e.V. spätestens zum 15.02.2020 eine*n Projektreferent*in. Der Arbeitsumfang beträgt mindestens 30 Wochenstunden mit Option auf Vollzeit ab Sommer 2020. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TVöD-Bund E11. Die Stelle ist im Rahmen der zweijährigen Projektlaufzeit befristet. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Projektförderung durch die OSZE. Der Arbeitsort ist Berlin.

Die vollständige Stellenausschreibung findet ihr hier.

 

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