"Digital empowern und partizipieren"

23.07.2018

Mit Webvideos im Social Web für Demokratie und Teilhabe

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.

Der Fachbereich "Zielgruppenspezifische Angebote" der bpb entwickelt u.a. Medienformate der politischen Bildung, die Jugendliche und junge Erwachsene erreichen sollen, deren politische Meinungs- und Willensbildung eng an die Nutzung des Social Web geknüpft ist. Um ein selbstbestimmtes Handeln von jungen Menschen in ihrer digitalen Lebenswelt zu fördern, plant die bpb mit dem Maßnahmenpaket "Digital empowern und partizipieren" die Entwicklung und Umsetzung von partizipativen und interaktiven Webvideo-/Social Web-Formaten. In der Vergangenheit haben sich v.a. kollaborative Webvideoformate unter Einbezug von zielgruppenspezifisch relevanten Creator/-innen und YouTuber/-innen als erfolgreich erwiesen. Die Formate sollen sich an unterschiedliche junge Zielgruppen zwischen 14 und 29 Jahren richten, die sich überwiegend im Social Web über gesellschaftliche und politische Zusammenhänge informieren.

Für die Umsetzung von maximal sechs Formaten inkl. eines fachgerechten Social Media Community-Managements stehen rund 850.000,00 € zur Verfügung. Zzgl. können je Format bis zu 40 Prozent des Umsetzungsbudgets für eine eigene Veröffentlichungs- und Marketingkampagne eingeplant werden.

Was?
Webvideoformate/Social Web-Formate

Wer?
Produktionsfirmen, Produzent(inn)en, Creator/-innen, Medienschaffende

Wann?
Bewerbung inkl. Grobkonzept bis zum 26.08.2018

Die Formate:

  • sollten insbesondere die kritische Auseinandersetzung mit Narrativen, Formen und Wirkungsweisen des (gewaltbereiten) sich religiös begründenden Extremismus fördern und/oder phänomenübergreifend für verschiedene Formen des Extremismus sensibilisieren. Ferner können auch Phänomene wie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung, Hassrede, Verschwörungstheorien etc. behandelt werden.
  • können darüber hinaus zum Ziel haben, eine demokratische und plurale Gesellschaft zu stärken, ein Bewusstsein für Demokratie und ihre Werte zu schaffen sowie gesellschaftliche Teilhabe v.a. junger Zielgruppen zu fördern.

 

Newsletter abonnieren

Pressespiegel abonnieren

Der Versand erfolgt Montag bis Sonnabend jeweils bis 11:00 Uhr