1. Förderrunde 2014: Erste Förderentscheidungen für das Jahr 2014 getroffen

27.02.2014

Das Warten hat ein Ende: Die Förderentscheidungen der ersten Förderrunde des Jugend-Demokratiefonds Berlin wurden am Montag, dem 24. Februar von der Steuerungsgruppe des Landesprogramms "STARK gemacht - Jugend nimmt Einfluss" bestätigt und sind hiermit offiziell. Die nächste Ausschreibungsrunde startet schon im März.

"Was lange währt, wird endlich gut" - nachdem die Jury am 10. Februar und die Steuerungsgruppe am 24. Februar tagten, können wir Euch nun die geförderten Projekte der ersten Ausschreibungsrunde des Landesprogramms vorstellen. Im Programmbereich 1A fördert der Jugend-Demokratiefonds Berlin in dieser Runde 12 Projekte.

Die Auswahl aus den 62 Anträgen fiel allen Beteiligten schwer. Bei einem insgesamt beantragten Fördervolumen von 644.059,42 Euro (!) musste jedoch eine Auswahl getroffen werden. Hier findet Ihr alle Projektbeschreibungen, Ansprechpartner_innen und auch die jeweils aus dem Förderprogramm bewilligte Höhe der Mittel.

Für alle, die leer ausgehen, bleiben drei Hinweise:

  • Erkundigt Euch beim Projektbüro nach den Gründen und probiert es in der nächsten Förderrunde erneut - diese wird schon im März auf stark-gemacht.de ausgeschrieben werden!
  • Können kleinere Fördersummen möglicherweise über die Jugendjurys in den Berliner Bezirken beantragt werden? Erkundigt Euch bei den Ansprechpartner_innen in den Bezirken, in denen Ihr aktiv werden wollt.
  • Behaltet die regelmäßig auf stark-gemacht.de erscheinenden Ausschreibungen von anderen fördernden Institutionen im Auge. Aktuell sind zum Beispiel Ausschreibungen des Fonds Soziokultur (Frist: 1. Mai), der bpb (Frist: Ende April) und der Stiftung Mitarbeit (Frist: 15. März) online. 

Hier sind die Projekte der ersten Förderphase:

Auf den Spuren starker Frauen im Wedding

Casablanca gGmbH

Förderhöhe: 8.570 Euro
Projektzeitraum: 01.04. – 31.12.2014
Thema: politisch-historische Bildung

Die Besucherinnen des Mädchentreffs Towanda beschäftigten sich mit der Thematik, wie es ihren Müttern beim Aufwachsen in der Jugend erging und welche Themen/Probleme es für sie gab.

In Peergesprächen kamen Fragen auf, blieben jedoch zumeist offen im „Raum“ stehen, wurden aber gesammelt:

  • Wie hat sich die Rolle der Frau in der Gesellschaft, aber auch in der Familie verändert?
  • Welche Einflussfaktoren gab es?
  • Welche Angebote für Mädchen und Frauen gab es?
  • Wo haben sie sich engagiert und an welchen Orten haben sie sich aufgehalten?
  • Daraus entwickelte sich: „Wie kann die Veränderung der Lebenswelt von Frauen unterschiedlicher Herkunft innerhalb der letzten 60 Jahre, im Wedding, erfasst und erforscht werden?“

Bezugspunkt soll der umgebende Sozialraum sein. Die Projektteilnehmerinnen wollen versuchen, über Interviews mit älteren Weddingerinnen und in Kooperation mit Senioreneinrichtungen ihre offenen Fragen zu ergründen. Die Besucherinnen des Mädchentreffs TOWANDA sind zwischen 12 und 18 Jahre alt, multikulturell und kommen aus dem Umfeld.

Als Auflage formulierte die Jury, dass die Mädchen aus der Jugendfreizeiteinrichtung im selben Gebäude mit einbezogen werden sollen.

Kontakt:
Regina Kahl
casablanca gGmbH
Pistoriusstr. 108a | 13086 Berlin
Tel.: 206 31 54 64
E-Mail: info@g-casablanca.de
Web: www.g-casablanca.de | www.facebook.com/MaedchentreffTOWANDA

Fachtag zum Thema Inklusion

Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V.

Förderhöhe: 4.509,20 Euro
Projektzeitraum: 01.03. – 31.11.2014
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie

Wie gehen Akteure der außerschulischen Jugendbildung mit dem Thema Inklusion um? Die anhaltende Diskussion um das Thema Inklusion, die auf die Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen zurückzuführen ist, beschäftigt auch die Akteur_innen der außerschulischen Jugendbildung. Denn Inklusion ist zunehmend das Schlagwort für die formale aber auch die non-formale Bildungsarbeit geworden. Schulen sehen sich großen Schwierigkeiten in der verpflichtenden Umsetzung ausgesetzt.

Der Träger möchte sich dieses Themas annehmen und eine entsprechende Fortbildung organisieren. Er sieht es als seine Aufgabe an, Lösungen, Herangehensweisen und Modelle zur Umsetzung von Inklusion in seinen Engagements- und Beteiligungszusammenhängen zu entwickeln.

Das Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V. wird gemeinsam mit anderen Jugendorganisationen wie der Servicestelle Jugendbeteiligung und dem Youth Bank Deutschland e.V. einen Fachtag organisieren, auf welchem einerseits ehrenamtlich Engagierte und hauptamtliche Mitarbeiter_innen aus Jugendprojekten, -organisationen und -initiativen für das Thema sensibilisiert werden und damit auf der theoretischen Ebene einen Einblick in die Auseinandersetzung mit dem Thema Inklusion erhalten. In einem Praxisteil soll überlegt werden, wie Inklusion in konkreten Projekte und Vorhaben der Teilnehmenden umgesetzt werden kann.

Kontakt:
Tanja Brodtmann
Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V.
Chausseestraße 29 | 10115 Berlin
Tel.: 61 20 37 71
E-Mail: kontakt@sv-bildungswerk.de
Web: www.sv-bildungswerk.de

Filme Politik-FiPo

Eda Karanfil (Initiative aus dem Umfeld der Sehitlik und der Merkez Moschee)

Förderhöhe: 5.000 Euro
Projektzeitraum: 01.03. – 31.10.2014
Thema: politisch-historische Bildung

Das Projekt "Filme Politik-FiPo" soll Jugendliche dazu animieren, sich mit politisch-soziologischen Themen mit Hilfe von Filmen, Dokumentationen und Berichten auseinanderzusetzen. Jugendliche zwischen 15-21 Jahre werden sich wöchentlich treffen. Gemeinsam suchen sie sich ein Kernthema aus und recherchieren einen Film dazu, um ihn gemeinsam anzuschauen und mit einem_r Dialogmoderator_in zu diskutieren.

Der Film sollte gesellschaftspolitische, soziologische Themen bearbeiten. Rassismus, Antisemitismus, Identität, Bildung, Kriege, Geschichte oder Toleranz könnten Kernthemen sein. Als erste Filmquelle wird das Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung dienen. Das Kino (bei aktuellen Anlässen), sowie das Medienforum wären weitere Filmquellen. Es soll eine Woche vor dem Film ein Vorbereitungstreffen mit Input zum Thema geben und dann zwei Nachbereitungstermine mit Diskussion und Moderation.
Die Jugendlichen sollen jeweils auf ihren Gemeinde- und Vereinswebseiten über das Projekt einen Artikel verfassen und veröffentlichen. Die monatlichen Ergebnisse sollen auch auf der Facebook-Seite geteilt werden.

Kontakt:
Eda Karanfil
E-Mail: eda.karanfil@gmx.de

Förderung der Teilhabe für junge Sinti & Roma

Amaro Foro e.V.

Förderhöhe: 15.000 Euro
Projektzeitraum: 15.03. – 31.12.2014
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie

Junge Sinti und Roma haben in der Regel einen schweren Zugang zu Mechanismen und Formen der gesellschaftlichen Teilhabe und werden von Partizipationsmöglichkeiten ausgegrenzt. Die meisten erleben Diskriminierung, vor allem in der Schule, was sehr oft dazu führt, dass ihre weitere schulische bzw. berufliche Entwicklung schwer beeinträchtigt wird.

In dem Projekt werden junge Sinti und Roma gestärkt, Diskriminierungsmechanismen im schulischen Kontext werden erkannt und bekämpft, Toleranz und Gemeinschaftsgefühl werden gefördert. Es wird eine unmittelbare Beteiligung der Jugendlichen an Planung und Durchführung des Projektes geben. Die Jugendlichen werden an Veranstaltungen, Seminaren und Bildungsreisen teilnehmen; sie werden als Referenten und Trainerinnen an diesen mitwirken; Jugendliche der Mehrheitsgesellschaft und welche mit Migrationshintergrund werden an einer Neuköllner Schule (voraussichtlich an der Zuckmeyerschule) an Seminaren teilnehmen.

Amaro Foro und Sozialfabrik führen Veranstaltungen bzw. Workshops zu folgenden Themen durch:

  • politisch-historische Bildung,
  • Vorurteile, Feindbilder, Anti-Bias-Training,
  • Antirassismus und Antiziganismus.

Kontakt:
Merdjan Jakupov
Amaro Foro e.V.
Weichselplatz 8 | 12045 Berlin
Tel.: 43 20 53 73
E-Mail: info@amarodrom.de
Web: www.amarodrom.de

"Jugendamt – oh, Hilfeeee?" vs. "Jugendamt hilft?" - Jugend erkundet Jugendhilfe

Meredo e.V.

Förderhöhe: 4.752 Euro
Projektzeitraum: 01.03. – 30.11.2014
Thema: Erweiterung von Beteiligungskontexten

Ältere Kinder und Jugendliche erkunden das Jugendamt! Was gibt es hier für mich zu entdecken! Wozu sind die überhaupt da und was hat das mit mir zu tun?!

Erkundung der verschiedenen Arbeitsfelder aus Perspektive eines Kindes/Jugendlichen unter dem Stichwort „Wohl des Kindes! Artikel 3/1 UN Kinderrechte! - ist das mehr als Kinderschutz? Durch Medien, auch Comics, Film, Grafik, Foto, Interview, kann das „Amt“ erkundet und Vorurteile abgebaut werden.

Junge Menschen werden über das Thema informiert, ohne vorher schon konkrete Resultate vorzugeben. Die Ideen entstehen mit den Jugendlichen gemeinsam, da die Zielgruppe später auch Kinder und Jugendliche sind. Mit dem medialen Produkt werden Beteiligungsmöglichkeiten, Beschwerdemöglichkeiten und Beratungsmöglichkeiten offen gelegt und können an weitere Kinder und Jugendliche vermittelt werden. Dies entspricht dem § 8 KJHG und § 5 AG KJHG Berlin.

Es ist an ein Medienprodukt gedacht, welches sich die Kinder und Jugendlichen auch anschauen würden und welches einen Einblick in die Möglichkeiten des Jugendamtes gibt. Die Jugendämter werden für das Projekt als Kooperations- und Gesprächspartner_innen aufgeschlossen. Methodisch begleitet wird das Projekt durch die Kinder- und Jugendanlaufstellen in den Bezirken.

Kontakt:
Michael Albrecht
Medienkompetenzzentrum Reinickendorf meredo.de (meredo e.V.)
Namslaustraße 45/47| 13507 Berlin
E-Mail: mabs.berlin@gmail.com
Web: www.meredo.de | www.facebook.com/meredo.de

JugendMedienCamp 2014

Junge Presse Berlin e.V.

Förderhöhe: 5.500 Euro
Projektzeitraum: 25.02. – 10.06.2014
Thema: Förderung von Vielfalt und Toleranz / Demokratie

Die Teilnehmer_innen sollen sich mit politischen Problematiken, Toleranz und Demokratie und kritischer Medienbetrachtung auseinandersetzen. Dies geschieht in Workshops zu verschiedenen medialen Themen, beispielsweise durch Theater, Fotografie und Zeitungsproduktion. In diesem Jahr wird außerdem ein Workshop zum Thema Medienmanipulation stattfinden, bei dem den Teilnehmer_innen gezeigt werden soll, wie gesellschaftliche Identitäten durch die Presse geformt und reproduziert werden. Zudem werden in Diskussionsrunden aktuelle politische und soziale Themen diskutiert.

Beim JugendMedienCamp steht alles unter dem Motto: Von Jugendlichen für Jugendliche. Dies gilt sowohl für das Organisationsteam, als auch für die Referent_innen. Alle arbeiten ehrenamtlich neben Schule, Ausbildung oder Studium nach dem Prinzip Learning-by-doing: Diskussion und Ausprobieren.
Durch einen niedrigschwelligen Einstieg und flache Hierarchien im Organisationsteam ist jeder und jedem gleichermaßen eine Beteiligung an den Entscheidungen möglich, und damit an der Gestaltung des JugendMedienCamps.

Das Organisationsteam selbst trifft sich ca. alle 4 Wochen an einem Tagungsort in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, um dort zu diskutieren, zu planen und demokratisch Entscheidungen zu treffen.

Kontakt:
Constanze Fertig
Junge Presse Berlin e.V.
Alt-Moabit 89 | 10559 Berlin
Tel.: 39 40 525-35
E-Mail: constanze.fertig@jpb.de
Web: www.jpb.de | www.facebook.com/junge.presse.berlin

Mit der Beteiligungsrikscha in Mitte unterwegs!

Moabiter Ratschlag e.V.

Förderhöhe: 13.793,52 Euro
Projektzeitraum: 01.03. – 31.12.2014
Thema: Entwicklung und Erprobung neuer Beteiligungsformate

Viele Jugendliche in Moabit werden mit den erprobten Beteiligungsformaten (Jugendjurys, Umgestaltungsprojekte, Sozialraumerkundungen etc.) nur unzureichend erreicht. Bedarfe und Themen von den Jugendlichen werden zu wenig sichtbar und können dadurch in die Planungen des Bezirkes kaum direkt einfließen. Zentral für die bisher umgesetzten Formate ist, dass die Jugendlichen entweder mit einem Anliegen zu einer Veranstaltung kommen müssen oder gezielt mit einer festen Gruppe gearbeitet wird.

Mit dem Projekt wird ein mobiles Beteiligungsformat erprobt, das die Zielgruppe überall im öffentlichen Raum (Straßen, Plätze, Parkanlagen, Schulhöfe) aufsucht und dort mit einer breiten interaktiven Methodenpalette, die Jugend spezifisch anspricht (Fotoformate, Videoclips, Aktionen etc.), Themen und Bedarfe erhebt, sichtbar macht und zu Auseinandersetzung anregt. Dafür wird eine Rikscha eingesetzt, die von Künstlern_innen und Jugendlichen aus Moabit für diesen Zweck umgebaut und gestaltet wird.

Der Verlauf des Projekts und seine Ergebnisse (Sichtbarmachen von Jugendkultur im Stadtteil) wird laufend über eine eigene Facebookseite ansprechend dargestellt und lädt zur Teilhabe ein.

Kontakt:
Katharina Homann
Moabiter Ratschlag e.V.
Rostocker Straße 32 | 10553 Berlin
Tel.: 39 08 12 19
E-Mail: katharina.homann@moabiter-ratschlag.de
Web: www.moabiter-ratschlag.de

Schatz-Kieze

Miphgasch/Begegnung e.V.

Förderhöhe: 8.650 Euro
Projektzeitraum: 15.03. – 31.12.2014
Thema: politisch-historische Bildung

Jugendliche erforschen, erkunden und dokumentieren bekannte, weniger bekannte und versteckte Geschichten rund um das Thema Migration und Migrationsgeschichte in Kreuzberg und F'hain und bereiten ihre Ergebnisse für andere Jugendliche (und darüber hinaus) in Form einer digitalen Schnitzeljagd auf. Für sie geht es nicht nur um Kiezgeschichte(n), sondern vor allem um Fragen zu Identität und Herkunft.

Im Einzelnen entwickeln sie im Rahmen einer fünftägigen Projektwoche, einem offen ausgeschriebenen Ferienangebot, mit Hilfe der im Internet frei verfügbaren Plattform und App "Actionbound" unter fachkundiger Anleitung drei multimediale Stadtralley-Touren füreinander, bestimmen eigene Schwerpunkte und Inhalte, vertiefen ihre Kenntnisse zum Thema und erweitern ihr Know-How im Umgang mit den neuen Medien und dem dazugehörenden technischen Equipment (u.a. Smartphone, PC, Tablet, Digitalkamera). Sie erproben die Rundgänge, verbessern sie fortlaufend online auf Actionbound und machen ihre Arbeit somit sichtbar und verfügbar für Dritte.

Kontakt:
Franziska Herbst
Miphgasch / Begegnung e.V.
Samariterstraße 27 | 10247 Berlin
Tel.: 47 47 48 05
E-Mail: kontakt@miphgasch.de
Web: www.miphgasch.de

Peers@Neukoelln … vernetzen und systematisieren!

Netzwerk Zukunft e.V.

Förderhöhe: 14.894 Euro
Projekzeitraum: 25.02. – 31.11.2014
Thema: Entwicklung u. Erprobung neuer Beteiligungsformate

In der Kinder-und Jugend(sozial)arbeit werden zu viele Angebote und Hilfen für Jugendliche und Kinder und zu wenige von jungen Menschen geplant und durchgeführt. Wie kann sich das in Neukölln ändern? Dies fragte 2013 eine Gruppe von 8 Clubs/Projekten. Dieser Frage möchte eine Gruppe Jugendlicher aus verschiedenen Clubs und Projekten nachgehen.

Das Netzwerk ‚peers@neukölln‘ möchte Förderstrukturen für Peers entwickeln, Peerhelper aus verschiedenen Ethnien und auch benachteiligten Schichten gewinnen, aus- und fortbilden. Sie sollen ermutigt werden, selbst etwas auf die Beine zu stellen sowie Jugendinteressen in ihren Institutionen (Club/Schule) zu vertreten. Nach vier Monaten konnten bereits 32 Peers gewonnen, zum Einsatz gebracht und ein Basismodul ‚Peerhelper‘ mit bereits 10 Netzwerkmitgliedern abgestimmt werden. Wichtig ist der schnelle praktische Einsatz der Peers. Vertiefende Inhalte werden im Laufe ihrer Tätigkeit vermittelt. Dies alles soll fortgesetzt, weitere Mitstreiter_innen gewonnen werden und 2014 soll ein Rechts-Modul entwickelt werden.

32 außerschulische Bildungsangebote im Bereich der kulturellen, medialen, sportlichen Bildung werden von Jugendlichen selbst durchgeführt, ein Pool von potentiellen künftigen Honorarmitarbeiter_innen wird aufgebaut, erste Peers als Juniorhonorarkräfte übernommen. Jugendliche werden stärker in die Angebotsplanung und Sachmittelbeschaffung der beteiligten Projekte einbezogen, z.B. durch Clubrat/Haushaltssitzung; Synergien zum bezirklichen Aktionsfonds aus dem Landesprogramm STARK gemacht! sind sichtbar.

Für 2015 sollen beim Jugendamt Mittel für Peerhonorare oder Juniorhonorarkräfte eingestellt werden. Erste Einrichtungen und auch der Stadtrat und die Regionalleitungen stehen dem positiv gegenüber.

Kontakt:
Michael Sommer
Netzwerk Zukunft e.V. c/o Villa Global
Otto-Wels-Ring 37 | 12351 Berlin
Tel.: 69 40 97 34
E-Mail: netzwerk-zukunft@gmx.de
Web: www.netzwerk-zukunft.de

STARK-TV - Relaunch

Kiezspinne FAS e.V. – Medienkompetenzzentrum Die Lücke

Förderhöhe: 9.000 Euro
Projektzeitraum: 01.03. – 30.08.2014
Thema: Entwicklung u. Erprobung neuer Beteiligungsformate

Nachdem im Jahr 2013 erfolgreich die Aufbauarbeit für das Videoportal „STARK-TV“ geleistet wurde, geht es nun darum, das Projekt weiter auszubauen, damit es noch mehr Dynamik in die Breite erreicht (Einige Ziele aus dem letzten Antrag wiederholen sich, da sie noch ausbaufähig sind). Ziel ist es, dass sich die Videokampagne durch hohe Beteiligungen von Jugendlichen in Form von Videostatements schlussendlich zu einem Selbstläufer entwickelt.

Aus dem Antrag: „Dies wollen wir durch gezieltes Marketing erreichen wie etwa in Form des Video-Wettbewerbs STARKE FILME (Angeregt aus einer Idee des Projektes 361 Grad Toleranz)." Die Grundfrage wird weiterhin sein, inwieweit Video als Beteiligungsmedium funktioniert. Dafür wurden bereits ein YouTube-Channel und ein Wordpress-Blog aufgesetzt. Der Videokanal wird auf seine Nutzungsweise hin überprüft und wenn nötig neu gestaltet.

Kontakt:
Margit Schwabe
Medienkompetenzzentrum Lichtenberg "Die Lücke" (Kiezspinne FAS e.V.)
Schulze-Boysen-Str. 38 | 10365 Berlin
Tel.: 55 49 18 94
E-Mail: info@die-luecke.de
Web: www.die-luecke.de | www.tv.stark-gemacht.eu | www.facebook.com/StarkTv

To be smart Thälmann!

Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH

Förderhöhe: 4.465 Euro
Projektzeitraum: 01.03. – 30.11.2014
Thema: Entwicklung und Erprobung neuer Beteiligungsformate

Smartphone- bzw. Kamera-Kiezerkundung im Thälmannpark mit Foto-, Video- und Gesprächsaufnahmen: Die Ergebnisse fließen in die Bestandserhebung des Thälmannparks mit ein und ergänzen bisherige Projekte von Kita- und Grundschulgruppen um die Sicht von älteren Kindern bzw. Jugendlichen. Es soll sichtbar werden, welche Orte besonders ansprechend oder unattraktiv sind und wie diese attraktiver werden könnten.

Ab ca. Mitte April 2014 werden die Kinder und Jugendlichen animiert, auch selbständig oder in Gruppen das Gebiet des Thälmannparks zu ergründen und medial zu dokumentieren. Auch wird die bisherige Nutzung der Flächen mit den Teilnehmenden diskutiert. Diese Beteiligung wird mit der zuständigen Fachstelle im BA Pankow/Jugendamt vorbereitet und darüber auch die Implementierung in die Planungen des Bezirkes geregelt.

Im September/Oktober 2014 findet ein Plenum mit Städtebau- sowie Anwohner_innen-Initiativen und Stadtplanungsamt statt. Dort werden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Die Spielplatzkommission sowie Mitglieder des Kinder- und Jugendhilfeausschusses des Bezirkes werden dazu eingeladen.

Kontakt:
Dirk Müller-Blüher
Kinder- und Jugendhaus DIMI (Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH)
Fehrbelliner Straße 92 | 10119 Berlin
Tel.: 48 62 22 74
E-Mail: dimi@pfefferwerk.de
Web: www.kjfe-dimi.de

Unser Platz, unsere Ideen, unser Leben

Björn Michael Ziemann, im Namen des Projektträgers: Subbox

Förderhöhe: 13.582,40 Euro
Projektzeitraum: 01.03. – 01.09.2014
Thema: Erweiterung von Beteiligungskontexten

Ein in der Nähe befindlicher Freizeitplatz wurde vom Bezirk ohne ein echtes Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen umgestaltet. Der Platz wird nach Auskunft vom Gangway-Team Marzahn-Hellersdorf seither kaum genutzt. Die Skate-Anlage aus Beton ist nicht brauchbar/befahrbar. Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit auf dem Platz verbringen und oft gelangweilt sind, sollen durch Selbstgestaltung diesen Platz aufblühen lassen.

Ziel ist die Wiederbelebung des Platzes in der Schwarzenburger Str. durch Kinder & Jugendliche. Sie werden über Beispielangebote ermutigt, sich selbst einzubringen und evtl. eigene Projekte zu planen und umzusetzen. Durch aktive, selbstgestaltete Nutzung der Freizeit, soll bewirkt werden, dass sich - auch sozial benachteiligte - Kinder & Jugendliche für ihre Interessen in ihrem Umfeld starkmachen.

Im Rahmen des Workshops werden eine Zukunftswerkstatt/Workshop zur Klärung der Bedürfnisse durchgeführt. Der Bau von Skate-Elementen wird selbstverständlich angeleitet. Die Besichtigung von bekannten Szenespots kann für neue Anregungen sorgen. Mit dem Kooperationspartner "der Hafen" steht ein Spielgeräteverleih zur Seite, mit dessen Hilfe der Platz buchstäblich "bespielt" werden kann.

Kooperationspartner:

  • Gangway e.V.,
  • der Hafen (Spielgeräteverleih), 
  • Gesellschaft für politische Bildung und Partizipation (Beratung zum Beteiligungsprozess),
  • Mellowpark (handwerkliche Unterstützung).

Kontakt:
Björn-Michael Ziemann
Projekt Subbox
Chausseestraße 29 | 10115 Berlin
Tel.: 61 20 37 71
E-Mail: birne_nolimitblader@gmx.de

 

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