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Berliner Jugendjury 2019

Die alljährliche Berliner Jugendjury hat wieder stattgefunden! Mit vielen spannenden und neuen Projekten der Jugendlichen wurde nun entschieden, wie viel Geld zur Umsetzung ihrer Projekte zur Verfügung steht.

FSJlerin Feli vom „jugendnetz-berlin.de“ ist vor Ort gewesen, hat viele Fotos geschossen und einen Bericht über den Tag geschrieben:

"Am 04.06.2019 fand die alljährliche Berliner Jugendjury wieder statt. Mitunter vielen spannenden und neuen Projekten der Jugendlichen wurde nun entschieden, wie viel Geld zur Umsetzung ihrer Projekte zur Verfügung steht. Ich war als Fotografin mit dabei und konnte hineinschnuppern, was für Projekte erarbeitet wurden und wieviel Geld die jungen Antragsteller*innen letzten Endes bekommen haben.

Begonnen wurde die Berliner Jugendjury erst einmal mit einem kleinen Kennlernspiel, um das Eis zu brechen und um sich gegenseitig kennenzulernen. Danach stellte Janine Rittel die Finanzmöglichkeiten vor - und glaubt mir, es geht um viel Geld, das man natürlich verantwortungsvoll weitergeben muss. Deswegen sammelten die Jugendlichen Kriterien, die ein Projekt haben sollte, um gefördert zu werden. Es kamen Kriterien zusammen, wie Nachhaltigkeit, Umsetzbarkeit, diskriminierungsarm, Bildungsaspekt, Spaß und kultureller Austausch. Meiner Meinung nach perfekte Kriterien für ein Projekt für alle!

Aber natürlich wollten wir auch sehen, was die Jugendlichen sich überlegt haben und wie ihre Projekte aussehen. Deswegen hat sich die große Gruppe in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt und jede*r durfte sein Projekt vorstellen. Es gab Projekte, wie Basketball spielen, einen Skateboardplatz bauen, einen Keller von einem Jugendclub aufpushen und verschönern und vieles mehr, wo vor allem der Punkt Gemeinschaft zählt.

Gegen Ende haben dann die jeweiligen Gruppen über die nötige Finanzierung diskutiert, da nicht genug Geld für alle zur Verfügung stand. Doch nach langen Diskussionen und Überlegungen haben es die Gruppen geschafft, gerecht das Geld aufzuteilen. 


Und dann kam das Schönste des Tages - Die Verleihung der Schecks. 

Alle hatten es geschafft, ihr Projekt durchzusetzen und die Jury zu überzeugen. Jetzt können sie endlich mit der Umsetzung ihrer Projekte beginnen - und ich bin mir sicher, jedes dieser Projekte wird viel Spaß und Freude mit sich bringen."

An folgende Projekte wurden von der Berliner Jugendjury insgesamt 28.998 € vergeben:

  • Theater & Illusion Berlin-Illusionists
  • Raumgestaltung
  • DurchgeDrehtes Drama
  • We ARE-Exchange
  • Unsere kleine Welt
  • Kulturelles Fest mit gemeinsamen Essen
  • Point of PrevYou – Forum für den jüngsten deutschen Film
  • "Die Tiefen des E-Sports"- ein Dokumentarfilm
  • Basketball macht stark/fit
  • T-Time / Trans* Soli Fest
  • Pavillon
  • Dirtpark
  • Futurus Stiftung
  • Wenn nicht jetzt, wann sonst


 
 

Bericht von der Berliner Jugendjury 2018

Die Berliner Jugendjury traf sich am 23. Mai zum inzwischen zweiten Mal, um über die Förderung von verschiedenen Projektvorschlägen zu entscheiden. Ideen reichten von einem Musical-Projekt über einen Workout-Park für Jugendliche bis hin zu einem Talentwettbewerb. Die Jury setzte sich dabei aus jeweils zwei Vertreter*innen der Projekte zusammen, die sich für eine Förderung beworben haben.

Gegen 17 Uhr sammelten sich die Bewerber*innen im Jugendclub IKARUS in Mitte, um für ihre Projekte zu werben und so eine Finanzierung zu erlangen. Nachdem sich alle geordnet und orientiert hatten, ging es dann mit leichter Verspätung endlich los!

Von den insgesamt 16 Projektvorschlägen, die sich angemeldet hatten, erschienen 14 Initiativen mit insgesamt 23 Vertreter*innen - diese Anzahl an Teilnehmer*innen war so überraschend groß, dass in dem Konferenzraum zusätzliche Stühle hineingestellt werden mussten. Nachdem auch diese kleine Hürde genommen wurde, ging es dann schließlich weiter mit einem kleinen Auflockerungsspiel, durch das sich die Jugendjurymitglieder besser kennenlernen sollten, um eine angenehmere und entspanntere Arbeitsatmosphäre zu schaffen. Denn darum ging es schließlich auch an diesem Abend – möglichst viele Programmpunkte in sehr kurzer Zeit abzuarbeiten. Unterstützt und geleitet wurden die Jugendlichen von den Moderatorinnen Janine Rittel vom Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf, Frauke Groner vom Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf sowie Alina Schmitz, Mitglied der Fachjury des Jugend-Demokratiefonds.

Im nächsten Arbeitsschritt wurde gemeinsam analysiert, über welche Verteilungsschlüssel man das Geld vergeben könne. Neben Meldungen wie  „gemeinsamen Konsens finden“, „gleiches Geld für alle Projekte“ gab es ebenfalls den kreativen Vorschlag, das bewilligte Projektgeld einfach zu erhöhen… Leider ließ sich eine solch einfache Lösung nicht bewerkstelligen, weshalb jedes Projektmitglied sich auf einen debattenreichen „Kampf“ um die Fördermittel einstellen musste. Denn von den 14 anwesenden Projektgruppen wurden insgesamt 45.362,40 € beantragt, denen jedoch „nur“ 27.000 € Fördermittel zur Verfügung standen. Nun war es an den Arbeitsgruppen, auszuhandeln, welches Projekt wieviel von der beantragten Summe erhalten sollte. Dafür wurde die große Gruppe in zwei kleinere gegliedert. Es folgten spannende Pitch-Vorträge zu den einzelnen Projekten, wo vorgestellt wurde, welche Zielstellung und Finanzplanung für das jeweilige Projekt vorlag.

Nachdem die Jurymitglieder*innen (und gleichzeitig Antragsteller*innen) jeden Pitch gehört und mit Fragen gelöchert hatten, ging es ans Eingemachte! Es wurde heiß debattiert, abgewogen, argumentiert und verworfen. Nach einigem Hin und Her wurden dann schließlich die Entscheidungen getroffen, die annähernd jeden in diesem Raum zufrieden stimmte.

Folgende Projekte konnten sich über eine Förderzusage freuen und im Anschluss ihren Scheck vom Projektbüro des Jugend-Demokratiefonds in Empfang nehmen:

  • Theaterstück „Belagerungszustand“
    Jugendtheatergruppe DurchgeDrehte Drama, Haus der Jugend Zehlendorf
  • Its me Sommercamp
    Jugendliche des Bundesfreiwilligendienstes in Berlin
  • Workout-Park für Jugendliche
    Initiativgruppe aus Mitte
  • PRIMUN
    Schüler*innen des Primo-Levi-Gymnasiums Pankow
  • Musical-Projekt Siegfried
    Musical AG am Gymnasium Steglitz
  • Talentshow 2018
    Mädchen aus dem Mädchen Kultur-Treff Dünja in Mitte
  • „Kritische Treffen“ goes summercamp
    Initiativgruppe der selbstorganisierten "Villa Freundschaft" in Gesundbrunnen
  • Zinema.berlin
    Kunstinteressierte Schüler*innen aus ganz Berlin
  • 15 Jahre CAMP: CYPHA Party
    Jugendkulturinitiative aus dem Umfeld der Alten Feuerwache in Kreuzberg
  • Sportschiene „Osthof“
    Schüler*inneninitiative der Max Beckmann Oberschule, Reinickendorf
  • Unsere Geschichten – wir lesen vor
    Politische Jugendinitiative aus Kreuzberg
  • Kiezmove Fitness-Drink KFD
    Jugendsportgruppe des SC Kiezmove Friedenau
  • Erweiterung eines Parkourparks
    Initiativgruppe aus dem Umfeld der JFE Schottenburg, Steglitz-Zehlendorf
  • Koch-AG
    Schüler*innen einer Europaschule in Charlottenburg-Wilmersdorf

Bericht von der 1. Berliner Jugendjury 2017

Foto: Abdu BaackIn freundlicher Atmosphäre trafen sich am Mittwoch, dem 24. Mai 2017, 16 engagierte junge Leute im Jugendclub IKARUS, die neun eingereichte Projekte repräsentierten. Weil einem Vertreter eines weiteren Projektes sehr kurzfristig die benötigte Assistenz abgesprungen war, stimmten die Anwesenden zu, dass er über Skype zugeschaltet werden und an den Diskussionen teilnehmen konnte. Vertreter eines weiteren Projektes hatten ihren Antrag zurückgezogen, weil sie ihre Finanzierung anderweitig sichern konnten. Zu einem zwölften Antrag tauchten leider keine Vertreterinnen auf - Ihr wurdet vermisst!

Einige Jugendliche waren zu Beginn der Veranstaltung sichtlich nervös. Der Zuspruch der anderen Gruppen während der Präsentationen hat die Atmosphäre gelockert und alle schienen entspannt. Unterstützt wurden die Jugendlichen von Katharina Homann, ihres Zeichens Organisatorin der bezirklichen Jugendjury Mitte beim Moabiter Ratschlag e.V., Alina Schmitz, langjähriges Mitglied der Förderjury im Jugend-Demokratiefonds Berlin und Nuseyba Abu Zmero sowie Abdu Baack, die beide ein FSJ Kultur im Projektbüro der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin absolvieren.

Einem Gespräch über die Voraussetzungen für eine Förderung folgte eine Vorstellungsrunde der jeweiligen Projekte. Der Austauschprozess zwischen den Teilnehmenden war sehr wertschätzend. Sie waren sehr beeindruckt von den jeweiligen, anderen Projekten. Zwei Gruppen veranschaulichten ihre Präsentationen mit Fotos und musikalischer Gitarrenbegleitung.

Schließlich begaben sich die Teilnehmenden in eine kritisch-konstruktive Diskussion über den tatsächlichen Finanzierungsbedarf der jeweiligen Projekte. Eine Entscheidung gegen die Finanzierung eines anwesenden Projektes schien keine Option zu sein. Die Teilnehmenden sind eher der Frage nach gegangen, wie das Geld gut und fair verteilt werden kann. So kam es zu einigen Verschiebungen, weil die einen Posten abgaben und andere ihre Finanzierungspläne hinterfragten.

Schließlich einigten sich alle auf die Förderung folgender Projekte:

  • Basketball: Oberschulcup und Networkcup in Moabit & Wedding
  • Girls 4 Fifa - Aufbau einer Mädchenfußballgruppe
  • Moabiter Talentshow 2017
  • Musik inklusiv - Musikunterricht für Kinder mit Einschränkungen
  • Projekt Town - Fahrt zum Teambuilding und Kamera für Projektdokus
  • Outdoor-Kicker und Wiedereröffnungsfest Bauspielplatz
  • Bundesaktionstag Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)
  • Kampagne: "Engagement braucht Anerkennung"
  • Website-Überarbeitung: Handicap Lexikon
  • Veranstaltung zum Spielplatz-Projekt "Inklusiver Spielplatz"

Abdu Baack hat Eindrücke aus der Jury-Sitzung und von der Übergabe der Zertifikate eingefangen:

 
 

Für die Durchführung der 1. Berliner Jugendjury möchten wir Katharina, Alina, Nuseyba und Abdu herzlich danken - ebenso gilt unser herzlicher Dank für die Unterstützung bei den Vorbereitungen dem Team des Jugendclubs IKARUS und den Kolleg*innen von jup.berlin

Ihr habt die Ausschreibungsfrist der 1. Berliner Jugendjury verpasst? 

Kopf nicht hängen lassen! Zum einen haben noch einige der bezirklichen Jugendjurys ein bisschen Fördergeld für Eure Projekte in petto - die Fristen und verfügbaren Fördermittel sind jedoch von Bezirk zu Bezirk unterschiedlich - fragt in dem Bezirk nach, in dem Ihr aktiv werden wollt!

Zum zweiten könnt Ihr auch die Idee reifen lassen, denn die erste Ausschreibung im Programmbereich 1 des Jugend-Demokratiefonds Berlin für das Jahr 2018 folgt im Herbst - dort dürfen sich selbstverständlich auch Jugendinitiativen bewerben!

 
 

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INFOS KOMPAKT - Berliner Jugendjury

Was ist das?

Die Berliner Jugendjury ist ein neues Förderformat, bei dem Jugendliche selbst bestimmen, welche ihrer Projekte mit wieviel Geld gefördert werden sollen.

Für wen?

An der Berliner Jugendjury können nur Berliner Jugendliche im Alter von 12 bis 21 Jahren teilnehmen. Vereine, Schulen oder andere Organisationen und Institutionen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Wie geht's?

Zur Teilnahme reicht die Bewerbung über ein Onlineformular, das mit der Ausschreibung freigeschaltet wird. Weitere Unterlagen oder eine Zusendung mit der Post sind nicht notwendig.

Wann & wo?

Der Einsendeschluss wird mit der Ausschreibung bekannt gegeben. Entschieden wird dann bei einem gemeinsamen Treffen, zu dem alle Bewerber*innen eingeladen werden. Um Geld für die Projekte zu bekommen, müssen diese beiden Termine eingehalten werden!

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